Dreimal spucken

10 febbraio 2021 Commenti disabilitati su Dreimal spucken

Ein Dorf in Italien, Sechziger-/Siebzigerjahre. Grisou und seine Freunde schwänzen Schule, hängen rum, kiffen, spielen Billard.

Am Rand des Dorfs und ihrer Wahrnehmung leben die Stančič, eine Roma-Familie, über die nur als “Die” gesprochen wird, die reden ja nichts, die sind komisch. Und die Tochter erst, Loretta, die spinnt doch.

Cees Noteboom schrieb mal, die Erinnerung sei wie ein Hund, “der sich hinlegt, wo er will”. Davide Reviati, einer der großen europäischen Comic-Künstler, springt in seiner autobiographischen Graphic Nocel “Dreimal Spucken” vor und zurück in der Zeit, er stromert durch sein eigenes frühes Leben wie durch eine weite, wilde Landschaft (Avant-Verlag. Aus dem Italienischen von Myriam Alfano. 562 Seiten, 34 Euro). Reviati, geboren 1966, zeigt das ländliche Nachkriegsitalien, Kinder, die auf dem Acker ihre wertlosen Schätze finden, die Ungewissheit, was nach der Schule kommt, die weite Sehnsucht und der enge Alltag. Man würde sich nicht wundern, wenn Elena Ferrantes Freundinnen um die Ecke bögen, so ähnlich ist die Grundatmosphäre des ruhigen und dabei so intensiven Jugendlebens; der Freundschaften, bei denen große Gefühle und schäbiger Verrat so nah beieinander liegen. Und dann immer wieder die Konflikte mit den Stančič, die so anders sind. Reviati macht daraus keine rührselig kathartische Geschichte, bei der am Ende alle Freunde werden, die Fremden bleiben fremd, und von heute aus schämt er sich für das eigene Verhalten (“Schande ist wie Rheuma, bei jedem Wetter erwischt sie einen”), aber er schaltet Kapitel dazwischen, die die Geschichte der Sinti im 20. Jahrhundert skizzieren, die Verfolgung durch die Nazis und, im Falle der Stančič, dazu eine Geschichte der Vertreibung aus Titos Jugoslawien. Oder die Geschichte der großartigen Dichterin Bronisława Wajs, deren Texte von der polnischen Regierung für ihre brutale Ansiedlungspolitik missbraucht wurden. Weshalb ihre eigenen Leute Wajs verstießen, woraufhin sie für immer verstummte.

Reviati lässt sich Zeit, gerade deshalb ist da Raum für Zwischentöne, Stimmungen, Kneipenerlebnisse. Seine großartigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen erinnern oft an Skizzen, die trügerischen Erinnerungen werden durch Schraffurnebel nur umso intensiver.
 Alex Rühle

Leben im Schatten

10 febbraio 2021 Commenti disabilitati su Leben im Schatten

Comicerzählung „Dreimal spucken“Leben im Schatten

Davide Reviati erzählt in seinem autobiografisch geprägten Comic „Dreimal spucken“ von einer harten Jugend, Ausgrenzung und dem Völkermord an den Roma.

Lars Von Törne

Das Mädchen macht ihnen Angst. Loretta nennt es sich und gehört zu einerRoma-Familie aus Slowenien, die eines Tages in einem italienischen Dorf auftaucht und von da an in einem verfallenen Bauernhaus am Ortsrand wohnt.

Für viele männliche Bewohner des Ortes wird Loretta mit ihrem eindringlichen Blick und ihrer leicht bedrohlich wirkenden körperlichen Präsenz zur Projektionsfläche ihrer sexuellen Fantasien, auch für die Jungen, denen man in der Comic-Erzählung „Dreimal spucken“ (avant, aus dem Italienischen von Myriam Alfano, 562 S., 34 €) beim Erwachsenwerden zuschauen kann.

Es ist eine harte, düstere Welt, in die die Hauptfigur Guido, sein Freund Moreno und ihre Kumpels in den 1970er und 80er Jahren hineinwachsen. Mit skizzenhaftem, Dinge und Personen oft nur andeutendem Strich und vielen schwarz schraffierten Flächen bringt der italienische Zeichner Davide Reviatisie zu Papier – und arbeitet dann in entscheidenden Momenten Gesichtsausdrücke und andere wichtige Details heraus. Er ist ein Meister seines Faches, der in Italien und Frankreich gefeiert wird, hierzulande aber erst noch zu entdecken ist.

Immer auf der Suche nach dem nächsten Kick

Die Erzählung springt zwischen zwei Zeitebenen hin und her: Die Haupthandlung setzt ein, als Guido und seine Clique eine Berufsschule für Elektrotechnik besuchen, die sie aber selten von innen sehen. Stattdessen lassen sie sich treiben, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, der ein Rausch, eine Party oder auch mal eine Prügelei sei kann. Dazu kommen immer wieder Rückblenden auf die gemeinsame Kindheit in der Provinz.

Die jungen Männer sind einerseits füreinander da, wie es bei Jugendfreunden eben so ist, zugleich aber gehen sie unsensibel, egoistisch und oft auch brutal miteinander um, wie auch mit den Menschen um sich herum. Zu denen gehört Lorettas Familie, die im Ort als Sündenbock herhalten muss, wenn mal wieder bei jemandem eingebrochen oder ein Tier getötet wurde.

Das fragile Verhältnis zwischen der Roma-Familie, deren Mitglieder in einem hier auch typografisch abgesetzten fremden Akzent sprechen, und den Alteingesessenen ist von tiefem Misstrauen und gelegentlichen Gewaltausbrüchen geprägt, wozu beide Seiten mit immer wieder verstörendem Verhalten ihren Beitrag leisten.

Da die Erzählung jedoch meist aus Sicht von Guido und anderen Dorfbewohnern vermittelt wird, überwiegt ein abfälliger, von Vorurteilen geprägter Blick auf die neu Hinzugekommenen – was bei der Lektüre vor allem anfangs befremdlich ist, da hier ungefiltert viele Klischees über Roma vermittelt werden, die erst nach und nach einen historischen Kontext bekommen, der zumindest bei der Einordnung hilft.

Cowboys, Raubkatzen, Wölfe

Immer wieder wechseln realistische Szenen und in fließendem Strich gezeichnete, oft nur schemenhaft angedeutete Traumsequenzen einander ab, bei denen Cowboy-Darsteller wie John Wayne – die Kindheitshelden der Hauptfiguren – sowie bedrohliche Tiere eine Rolle spielen: Schwarze Vögel, die Krankheiten symbolisieren, Raubkatzen als Repräsentanten des Traums vom besseren Leben sowie immer wieder Wölfe, die die Menschen überfallen.

Was dabei Traum und was Wirklichkeit ist, bleibt oftmals unklar. Wie überhaupt vieles hier in einer teils poetisch gehaltenen Sprache und in teils an Lorenzo Mattotti und teils an Gipi erinnernden Bildern uneindeutig vermittelt und oft nur angedeutet wird. Auch weil der unzuverlässige Erzähler – der offensichtlich einige biografische Gemeinsamkeiten mit dem 1966 geborenen Autor des Buches hat – sich oft nicht sicher ist, was genau geschah.

Vieles bleibt, auch zeichnerisch, im Dunkeln. So wie in jener Nacht, in der einer der Freunde eine besonders intensive Begegnung mit Loretta in einem Waldstück hat – eine von vielen Szenen, in denen Gewalt und Fürsorglichkeit auf verstörende Weise miteinander verknüpft sind.

Unterbrochen wird der Erzählfluss wiederholt von nur lose in die Haupthandlungen eingebundenen historischen Exkursen, in denen derVölkermord an den Roma durch die Nationalsozialisten und die italienischen Faschisten behandelt wird. Das ist lehrreich, denn es gehört immer noch nicht zum Allgemeinwissen, dass damals hunderttausende Angehörige dieser Bevölkerungsgruppe ermordet worden und Überlebende noch Jahrzehnte später um ihre Anerkennung als NS-Opfer kämpfen mussten.

Der Hass in ihm

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Der Hass in ihm

Davide Reviati schildert die Emanzipation eines jungen Manns von den Fesseln seiner Herkunft

23.12.2020 
Literatur Text: Jonas Engelmann 
Ausgabe: 1/2021

»Geschichte? Haben wir keine!«, erklärt die »Matrone der Stančičs«, »die Geschichte macht ihr! Ihr schreibt sie auf.« Die Mutter einer Roma-Familie, die in einem verfalle­nen Gehöft irgendwo in der italienischen Provinz lebt, hat dabei ein Baby auf dem Schoß und eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm — es ist vor allem diese Geschichte, die von »ihnen« gemacht wurde, von ihren namenlosen und unsicht­baren Zeitgenossen, der Elterngene­ration der Protagonisten in »Dreimal spucken« des italienischen Zeichners Davide Reviati.

Es sind die 60er Jahre, und die Überlebenden des Holocaust sind noch im Alltag der Menschen präsent. »Dreimal spucken« erzählt aus der Perspektive der Jugendlichen Guido, Grisù, Katango und ihrer Clique vom Aufwachsen in diesen Jahren, die auch in Italien geprägt waren vom Schweigen über die eigene Mitschuld am Holocaust und dem unterhalb dieses Schweigens nach wie vor brodelnden Hass auf alles Fremde, mit dem die Kinder aufgewachsen sind. »Heute wohnen sie da immer noch in ihren Wohnwagen. Das Haus benutzen sie nur als Lager. Nur damit sie anders sind als wir«, erklärt der Erzähler Guido, in dem viel vom Zeichner Reviati selbst steckt. »Mehr weiß ich nicht und das ist schon zu viel. Ist doch scheißegal. Zigeuner eben, was braucht man da zu wissen?«

»Dreimal spucken« setzt immer wieder neu an, erzählt von den Fluchtversuchen der Protagonisten aus der Enge der Provinz, die schließlich nur Guido gelingen werden: »Weg. Bologna. Literatur und Philosophie. Danach die Malerei. Das Zeichnen. Als bräuchte man nur eine Tür zuzumachen.« Erst mit der Flucht in die Kunst kann Guido die Tür des Hasses auf das Fremde hinter sich schließen, auf dem Weg dorthin rekapituliert er die eigene Sozialisation ebenso wie die Ermordung von Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten und beschreibt das unbescholtene Leben vieler Täter nach 1945. In seiner Jugend dagegen war die Ausgrenzung der früheren Opfer Teil des Alltags. Diesen Alltag haben er und seine Freunde zwar ebenfalls gehasst, die Gründe für diese Abscheu vor dem provinziellen Leben jedoch nicht bei den Strukturen gesucht, in denen sie funktionieren müssen, sondern bei den Abweichungen von der Norm.

In einer Sprache, in der Derbheit und Härte mit lyrischen Passagen abwechseln, erzählt Davide Reviati ein Märchen von der Möglichkeit der Befreiung aus den Fesseln der Herkunft: »Es war ein Morgen, weiß, ohne Lust und ohne Sorgen. »Es war einmal«, heißt es zu Beginn. Es scheint fast, als habe der Zeichner seinen Comic benötigt, um aus dem Märchen in eindrucksvollen schwarz-weißen Zeichnungen, die düster und detailreich von Hass und Ausgrenzung, Stereo­typen und Klischees erzählen, für sich selbst eine Realität aus Flucht und Versöhnung möglich zu machen.

Davide Reviati: »Dreimal spucken, aus dem Italienischen von Myriam Alfano. avant-verlag, 568 Seiten, 34  €

SWR2 LESENSWERT KRITIK

17 dicembre 2020 Commenti disabilitati su SWR2 LESENSWERT KRITIK

Zwei Jungs und ein Sinti-Mädchen in der italienischen Provinz – um diese mit Rivalität und Vorurteilen aufgeladene Konstellation kreist die Graphic Novel “Dreimal spucken” des italienischen Comic-Zeichners Davide Reviati.

Aus dem Italienischen übersetzt von Myriam Alfano
Avant Verlag, 562 Seiten, 34 Euro
ISBN 978-3-96445-042-5

Der 1966 geborene Davide Reviati arbeitet als Karikaturist für verschiedene italienische Zeitungen, entsprechend prägnant ist sein Zeichenstil. In seinem neuen Comic-Band, der jetzt in deutscher Übersetzung erschienen ist, behandelt er das düstere Schicksal von Sinti und Roma in Italien. Silke Merten über “Dreimal Spucken”.

Gipi e Reviati premiati dal New York Times e Guardian: orgoglio italiano

17 dicembre 2020 Commenti disabilitati su Gipi e Reviati premiati dal New York Times e Guardian: orgoglio italiano

Soddisfazione per l’Italia che arriva dall’estero, dove il New York Times ed il Guardian premiano i fumettisti Davide Reviati e Gianni Pacinotti, alias Gipi

L’Italia vanta eccellenze in ogni campo, anche in quello dei fumetti. Infatti possiamo vantare anche all’estero i capolavori di due fumettisti di fama internazionale, ovvero Davide Reviati e Gianni Pacinotti, meglio conosciuto comeGipi. I due accrescono l’orgoglio italiano venendo premiati da due colossi della scrittura, ovvero il New York Times ed il The Guardian, che inseriscono le loro opere ‘Una Storia‘, ‘One Story’ in America e ‘Sputa tre volte‘, tradotto in ‘Spit Three Times’, tra i migliori graphic novel del 2020. Un riconoscimento molto importante per quanto riguarda il mondo dei fumettisti, che rende ancora una volta orgogliosa l’Italia degli innumerevoli talenti presenti nel paese. Anche se spesso vengono riconosciuti più all’estero che in Italia.

Gipi e Reviati, le trame dei due fumetti premiati ‘Una storia’ e ‘Sputa tre volte’

Attestato di stima per i nostri fumettisti italiani Davide Reviati e Gianni Pacinotti, noto come Gipi. Infatti i due vengono inseriti tra i migliori graphic novel del 2020 dal New York Times e dal The Guardian. Il Libro di Reviati, ‘Sputa tre volte‘, tratta il rapporto con il diverso in un confronto diretto tra ragazzini italiani e nomadi nella pianura padana, che il Guardian definisce come “un’epica lirica senza tregua”. Mentre il libro scritto da Gipi, ‘Una Storia‘, parla di Silvano Landi, protagonista della fumetto, rinchiuso in un ospedale psichiatrico perché esaurito. All’interno del libro si racconta la sua vita e la guerra vissuta dal bisnonno. Il New York Times lo definisce come “Un salto tra linee temporali e diversi stili armonizzati in un solo ritratto, senza che il lettore possa spiegarselo”. Dunque due riconoscimenti importanti per due artisti ormai di fama mondiale.

I fumetti di Gipi e Reviati tra i migliori graphic novel del 2020 secondo New York Times e Guardian

di Gabriele di Donfrancesco

Le opere dei due autori italiani sono state tradotte a distanza di molti anni dalla loro uscita. Non è frequente per la cultura anglofona accogliere talenti stranieri. Vediamo in che modo i nostri artisti hanno conquistato la critica

Le opere di due grandi fumettisti italiani sono finite nella classifica dei migliori graphic novel del 2020 stilata da due giganti del giornalismo internazionale. Il New York Times promuove Unastoria di Gipi, tradotta One Story dall’editore Fantagraphics. Mentre il Guardian, per quanto riguarda le uscite in Gran Bretagna, rilancia con Davide Reviati e il suo Sputa tre volteSpit Three Times nella versione di Seven Stories. I due fumetti furono pubblicati in Italia nel 2013 e nel 2016 da Coconino Press. Perché c’è voluto così tanto che arrivassero all’estero? Semplice: non è così frequente che la cultura anglosassone, pur così impregnata di storie e influenze esterne, si apra a scrittori e fumettisti stranieri. È più facile che accada, per ovvie ragioni storiche, il contrario. Così ogni volta che un pezzettino di Europa, e in particolare di Italia, viene tradotto in inglese è, a suo modo, un piccolo evento, come pure una grande occasione di vendita.

 
Visto che è passato tanto tempo dalla prima edizione dei libri che abbiamo nominato, vi ricorderemo, senza fare spoiler, che Unastoria di Gipi ha per protagonista Silvano Landi, uno scrittore cinquantenne esaurito e chiuso in un ospedale psichiatrico, di cui seguiamo il racconto allucinato della sua vita. Intervengono a tratti le scene memorabili del bisnonno, soldato nella Grande Guerra. I giornalisti Ed Park e Hillary Chute del New York Times introducono così il fumetto al pubblico americano: “Il lettore attraversa linee temporali, stati mentali e cambi di stile improvvisi, sapendo, senza poterselo spiegare, che tutto si armonizza in un unico ritratto”.

Con Reviati ci troviamo invece nella pianura padana, con toni che hanno del fiabesco. Nello scontro tra un gruppo di ragazzi italiani e nomadi vengono rappresentati alcuni dei lati più crudeli ed oscuri che caratterizzano il nostro rapporto con il diverso. Per James Smart del Guardian è “un’epica lirica che non dà tregua” dotata di uno stile “elegiaco” che rende “gloriose” le tavole. Che dire, è tutto vero.

Le altre scelte 
 
Il taccuino disegnato del cartoonista del New Yorker Adrian Tomine, La solitudine del fumettista errante (Rizzoli-Lizard), è presente in entrambe le liste dei due noti giornali. L’autore si era raccontato a Luca Valtorta in questa intervista uscita su Robinson, spiegando il perché di questo libro autobiografico sulle origini della sua carriera di artista, tra molte frustrazioni e rari momenti di gioia. Tutte e due le selezioni premiano poi Paying the Land di Jonathan Cape, non ancora edito in Italia. È un’opera che appartiene al genere del giornalismo grafico. Racconta le storie della tribù canadese dei Dené, attraverso interviste e tavole che mostrano gli orrori dell’occidentalizzazione forzata. Tra le autrici, invece, per il Guardian ci sono l’horror Blackwood di Hannah Eaton e il romanzo di formazione adolescenziale Summer Spirit, con un tocco pure qui sovrannaturale, dell’artista francese Elizabeth Holleville. Il New York Times propone Blackwater di Katrina Chapman, ambientato in un vecchio teatro vista mare di Brighton, in Inghilterra. E suggerisce due raccolte. La prima è Menopause: a Comic Treatment, curata da MK Czerwiec, una fumettista infermiera che nel volume, grazie ai contributi di altre autrici, parla anche di questioni queer. La seconda collezione,Guantanamo Voices, è stata seguita dalla giornalista Sarah Mirk e, come per Jonathan Cape, è un’inchiesta fatta fumetto. I vissuti di dieci persone legate al famigerato campo di prigionia americano vengono interpretati da altrettanti artisti differenti.

Il resto delle scelte possono essere consultate qui per quel che riguarda il New York Times qui per il Guardian. La selezione dei libri dell’anno di Robinson di Repubblica è stata pubblicata sul numero del 5 dicembre.

Robinson: Top ten

7 dicembre 2020 Commenti disabilitati su Robinson: Top ten

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